Brauerei Museum

Tradition seid mehr ois 300 Johr

Erhoids de Gschichd der Privatbrauerei Nordbräu und tauchd ei in die Weid des schbädn Middloiders, ois de Jesuiten in Obahaunschdod mid der hohn Kunst des Bierbrauns ogfanga ham. In dieser Zeit warens vor allem de Mönche, de zuerst für sich, schbäda gegn Gebühr für olle Bürger Bier brautn und in den Klosterschenkn ausschenktn. Doch warum war eigentlich grod des alkohoische Gebräu der Mönche so beliebt?

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De Nordbräu Schbezialitätn san scho im schbädn Middloider gern drunga wordn – und des hod sich bis heid net gändert. De Gschichd unsra traditionsreichn Privatbrauerei geht zruck bis auf das Johr 1693. In dem Johr hom Jesuiten-Mönche auf dem heidigen Glände von Nordbräu in Obahaunschdod mid der Herschdellung des Hopfngebräus ogfanga. Der schmackhafde Tropfa erwarb sich schnei an hervorragndn Ruf in da Umgebung. Aus da ganzn Region sans kumma, um des köstliche Gebräu der Jesuiten zu probiern.

Der charaktaristische Gschmack kummt net zletzt vom Wassa aus dem hauseigna Brunna. Von dort schdammd heid a no des seibsdverschdändlich reine Wassa, des mir für den Brauvorgang hernemma – und den Bieren sei gwisses Etwas verleihd. Zudem hom de Mönche sehr auf höchste Qualität des Gersdnsafts obachd gem. Sie experimentierdn mid imma neien Herschdeimethodn, die an no bessan Gschmack verschbrocha hom – und des mid Erfoig.

Im Johr 1833 hod da Simon Wittmann schließlich des Glände pachd und hod de Tradition der Mönche fortgsetzd – besde Biere, helle wia dunkle, olle braut mid Zutadn aus da Region und mid da typischn leichdn Würze versehng. Nur wenige Johr schbäda hod da Simon Wittmann des Glände nebst dem Bierbraubetrieb in Obahaunschdod kafft und damid sei Erfoigsgschichd in da Region fortgsetzd. Er übanahm 1833 den naheglegna Betrieb des Ziegelbräus und 1871 das Brauereiundanehma Lindemeier. Rund 100 Johr schbäda, gnauer gsogd im Johr 1972, is Obahaunschdod nach Inglschod eingmeinded worn– na is der heidige Nama Nordbräu entschdandn.